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ERASMUS, nationale Austauschprogramme, bi-, tri- oder sogar multinationale Studiengänge, regionale Hochschulkooperationen – die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Europa funktionierte bereits seit langem, als Emmanuel Macron 2017 in seiner Rede an der Sorbonne die Vision der „Europäischen Universitäten“ formuliert hat: Universitäten aus mehreren Ländern Europas sollten sich zu Verbünden zusammenschließen und Studienverläufe schaffen, bei denen jeder Studierende im Ausland studiert und Veranstaltungen in mindestens zwei Sprachen belegt; die entstehenden Netzwerke sollten „Orte pädagogischer Neuerung und exzellenter Forschung“ sein.

 

Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe „Deutsch-französische Perspektiven im Dialog“ des Netzwerks der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland organisieren das CERC Bonn und das Frankreichzentrum der Universität Leipzig eine Online-Podiumsdiskussion (via Zoom) zum Thema „Wozu braucht man europäische Universitäten?“. Deutsche und französische Experten denken gemeinsam über Chancen und Grenzen internationaler Hochschulverbünde nach und beantworten dabei auch Fragen von Studierenden und Programmkoordinatoren aus dem Chat.

 

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Jim Walker, Vize-Präsident für Internationales, Université Lyon2
  • Dr. Marjorie Berthomier, Generalsekretärin der Deutsch-Französischen Hochschule, Saarbrücken
  • Dr. Kai Sicks, ehemals Leiter des Dezernat Internationales der Universität Bonn, ab 1. April Generalsekretär des DAAD
  • Tabea Mager (Akademisches Auslandsamt, Universität Leipzig)

Moderation: Prof. Dr. Matthias Middell

Anmeldung unter cerc(at)uni-bonn.de